Der Gesundheitssektor ist weltweit für nahezu fünf Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich.
Die Top 6-Empfehlungen für eine umwelt- und patient*innenfreundliche Gesundheitsversorgung
Der Gesundheitssektor ist weltweit für nahezu fünf Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich.
Wie eng medizinische Praxis und Umweltbelastung miteinander verknüpft sind, zeigen die konkreten Beispiele.
Diese Top-6-Liste entstand in enger Kooperation zwischen dem Department für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation bzw. Cochrane Österreich (Universität für Weiterbildung Krems) sowie Vertreter*innen von folgenden Fachgesellschaften.
Die Einnahme von Medikamenten sollte nicht gestartet oder fortgesetzt werden, wenn es keine Indikation gibt oder wenn das Risiko den Nutzen überwiegt.
Führen Sie keine serologischen, bildgebenden oder genetischen Tests durch, ohne zuerst frühere verfügbare Ergebnisse abzurufen und zu berücksichtigen.
Fordern Sie routinemäßige Laboraufträge nicht täglich an, falls eine eindeutige klinische Indikation fehlt. Das reduziert Abfall – durch weniger Tests, weniger Röhrchen, weniger unklare Ergebnisse.
Empfehlen oder verordnen Sie keine Untersuchungen und Eingriffe, ohne zuvor den erwarteten Krankheitsverlauf und die Lebenserwartung der Patient*innen zu besprechen sowie deren Präferenzen, Werte und Behandlungsziele zu erörtern.
Setzen Sie intravenöse Medikamentengaben nicht fort, wenn orale/enterale Alternativen gleichermaßen sicher und wirksam sind.
Schütten Sie Arzneimittel oder Chemikalien nicht in Waschbecken, Toiletten oder Abflüsse und entsorgen Sie diese nicht im Müll.
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Diese Top-6-Liste entstand in enger Kooperation zwischen dem Department für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation bzw. Cochrane Österreich (Universität für Weiterbildung Krems) sowie Vertreter*innen von folgenden Fachgesellschaften: