Vorsorgeuntersuchung

Test auf Vitamin-D-Mangel nicht sinnvoll

Keine Angst vor Vitamin-D-Mangel!
Sonne und abwechslungsreiche
Ernährung reichen meist aus.

Vitamin D wird über die Nahrung aufgenommen oder in der Haut mithilfe
von Sonnenlicht gebildet. Während der Wintermonate ist jedoch die Sonneneinstrahlung auch an sonnigen Tagen gering. Viele Menschen machen sich deshalb Gedanken darüber, ob sie ausreichend mit Vitamin D versorgt sind. Wie hoch der Vitamin-D-Spiegel im Blut sein sollte, darüber ist sich allerdings auch die Fachwelt nicht einig. Es gibt keinen einheitlichen Grenzwert, der festlegt, wieviel Vitamin D im Blut normal ist.

Eine routinemäßige Blutuntersuchung auf Vitamin-D-Mangel bei Erwachsenen ist nicht sinnvoll.

Darüber hinaus sind die Methoden, mit denen die Menge an Vitamin D im Blut gemessen wird, ungenau und wenig verlässlich. Erwachsene routinemäßig auf Vitamin-D-Mangel zu testen, ist daher nicht sinnvoll.
Es gibt keine Studien dazu und daher auch kein gesichertes Wissen. Was man aus Studien aber weiß: Vitamin-D-Präparate verringern nicht das Risiko für spätere Herzinfarkte, Schlaganfälle, Krebs oder Diabetes. Es gibt zwar Hinweise darauf, dass bei Menschen über 80 Jahren, die nicht mehr selbstständig leben, Knochenbrüche seltener sind, wenn sie Vitamin D und Kalzium einnehmen. Für jüngere, selbstständig lebende Personen konnte dieser Vorteil aber nicht nachgewiesen werden.

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Vitamin D: Auf einen Blick

Vitamin D spielt eine bedeutende Rolle im Kalzium- und Knochenstoffwechsel. Ein Mangel kann bei älteren Personen zur Entwicklung einer verminderten Knochendichte (Osteoporose) führen. Eine verminderte Knochendichte bedeutet ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche, etwa durch Stürze. Eine routinemäßige Untersuchung auf Vitamin-D-Mangel bei Erwachsenen ist nicht sinnvoll. Es gibt keine Studien dazu und daher kein gesichertes Wissen darüber, welchen Personen eine Vitamin-D-Untersuchung nützen könnte.

Expertinnen und Experten haben sich jedoch auf einige Ausnahmen geeinigt. Sie empfehlen, die Menge an Vitamin D im Blut bei den folgenden Personengruppen zu bestimmen: Patientinnen und Patienten mit Osteoporose oder Osteoporose-bedingten Knochenbrüchen in der Vergangenheit; jene mit entzündlichen Darmerkrankungen; bei eingeschränkter Nierenfunktion; und Personen, die wenig Sonnenlicht abbekommen, wie Menschen, die in Heimen leben, oder verschleierte Frauen.

Das Sonnenvitamin

Vitamin D wird über Lebensmittel wie Fisch und Eier aufgenommen und in der Haut mithilfe von Sonnenlicht (UV-B-Strahlung) gebildet. Da nur wenige Lebensmittel Vitamin D enthalten, ist die Bildung in der Haut die wichtigste Vitamin-D-Quelle für den Körper. Von der Haut gelangt das Vitamin D über den Blutkreislauf in die Nieren und die Leber. Dort wird es mithilfe von Enzymen in seine aktive Form umgewandelt, die vom Körper weiterverwendet werden kann

Das Sonnenlicht setzt sich aus Strahlung mit unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften zusammen. Auf der Erdoberfläche kommen hauptsächlich die UV-A- und die UV-B-Strahlung an. Mittags und während der Sommermonate ist die UV-B-Strahlung am höchsten, in den Wintermonaten ist sie   auch an sonnigen Tagen gering. So kommt es, dass in unseren Breitengraden der Vitamin-D-Mangel heiß diskutiert wird. Doch wer im Frühling, Sommer und Herbst viel Sonne getankt hat, dessen Vitamin-D-Speicher sind normalerweise ausreichend gefüllt, um auch im Winter gut versorgt zu sein.

Besonders in der Presse wird der Vitamin-D-Mangel für eine Vielzahl an Erkrankungen verantwortlich gemacht. Umso verständlicher ist es, dass viele Menschen wissen wollen, ob sie ausreichend mit Vitamin D versorgt sind. Die Nachfrage nach einer Blutuntersuchung auf Vitamin-D-Mangel ist daher groß.

Was ist normal?

Wie hoch der Vitamin-D-Gehalt im Blut sein soll, darüber ist sich allerdings nicht einmal die Fachwelt einig. Bis heute legt kein einheitlicher Grenzwert fest, ab wann ein Mangel an Vitamin D besteht. Das amerikanische Institute of Medicine und die Österreichische Gesellschaft für Knochen und Mineralstoffwechsel legten zum Beispiel fest, dass für Gesunde eine Vitamin-D-Menge von mehr als 20 ng/ml (Nanogramm pro Milliliter) im Blut normal sei. Andere Fachgesellschaften einigten sich auf einen höheren Wert, zum Beispiel über 30 ng/ml.

Durch diese unterschiedlichen Schwellenwerte ergeben sich unterschiedliche Behandlungsstrategien. Während Ihnen die eine Ärztin bereits bei einer Vitamin-D-Menge unter 30 ng/ml ein Vitamin-D-Präparat verschreibt, sieht eine andere erst bei einem Wert unter 20 ng/ml Handlungsbedarf. Dazu kommt, dass es verschiedene Testmethoden zur Feststellung der Vitamin-D-Menge im Blut gibt. Wird ein und dieselbe Blutprobe mit unterschiedlichen Methoden untersucht, werden die Ergebnisse unterschiedlich ausfallen. Weitere Informationen zur Genauigkeit von Testmethoden finden Sie im Abschnitt „Gut zu wissen“.

Wunderwaffe Vitamin D?

Oft werden Vitamin-D-Präparate frei nach dem Motto „Hilft’s nix, schad’s nix“ eingenommen. Es ist jedoch nicht erwiesen, dass gesunde Personen von der zusätzlichen Einnahme von Vitamin D profitieren können. Wissenschaftliche Untersuchungen konnten zum Beispiel nicht belegen, dass die Einnahme von Vitamin D das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs oder Diabetes verringern kann.

Ob eine Behandlung mit Vitamin D – alleine oder in Kombination mit Kalzium – zukünftige Knochenbrüche verhindert, ist derzeit ebenfalls unklar. Studien zeigten: Über 80-Jährige, die in Pflegeheimen leben, haben seltener Knochenbrüche, wenn sie Vitamin D und Kalzium einnehmen. Für Personen, die 80 Jahre oder jünger sind und selbstständig zu Hause leben, konnte dieser Vorteil nicht nachgewiesen werden.

Zuletzt stellt sich noch die wichtige Frage: „Schadet’s wirklich nicht?“ Auch die Gabe von Vitamin D kann Nachteile mit sich bringen. Nicht benötigtes Vitamin D wird vom Körper nicht einfach wieder ausgeschieden, sondern in den Muskeln, im Fettgewebe und in der Leber gespeichert. Nimmt jemand über einen langen Zeitraum Vitamin D ein, obwohl gar kein Mangel besteht, kann im Körper ein schädlicher Überschuss des Vitamins entstehen.

In Verbindung mit Kalzium kann die Behandlung mit Vitamin D zu Magen-Darm-Beschwerden führen und das Risiko für Nierensteine erhöhen.

Eine übersichtliche Zusammenfassung zum Thema Vitamin D finden Sie auch auf der Homepage der Österreichischen Sozialversicherung. Um direkt zur Faktenbox zu gelangen, klicken Sie bitte hier.

Gut zu wissen:

Es gibt verschiedene Methoden, um die Menge an Vitamin D im Blut zu messen. Sehr oft liefern diese Messungen jedoch kein verlässliches Ergebnis. Studien, die verschiedene Methoden vergleichen, zeigen: Bei 100 Messungen widersprechen sich die Ergebnisse in 4 bis 32 Fällen. Eine Messung kann einen Mangel an Vitamin D anzeigen, die andere zeigt, dass alles in Ordnung ist. Das größte Risiko für eine fehlerhafte Interpretation der gemessenen Werte besteht dann, wenn sie nahe an den jeweiligen Grenzwerten liegen. Andere Studien ergaben, dass die Schwankungsbreite der Messergebnisse zwischen den Methoden und Labors zwischen 10 bis 20 Prozent liegt. Das bedeutet, dass die Menge an Vitamin D nicht exakt bestimmt werden kann und der tatsächliche Wert stark vom gemessenen abweichen kann.

Vitamin D: Kein Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Eine Studie untersuchte 5.108 Patientinnen im Alter zwischen 50 bis 80 Jahren. Sie wurden in zwei Gruppen eingeteilt: Eine Gruppe erhielt zu Beginn 200 000 IE (internationale Einheiten) Vitamin D, danach einmal im Monat 100 000 IE. Die andere Gruppe erhielt nur ein Scheinmedikament (Placebo). Die Studie dauerte mehr als drei Jahre. Das Ergebnis: Unabhängig davon, ob Vitamin D eingenommen wurde oder nicht, hatte in beiden Gruppen je eine von 100 Personen in der Zwischenzeit einen Herzinfarkt erlitten. Auch bei Schlaganfällen und Herzversagen zeigte sich kein Unterschied zwischen den Personen, die Vitamin D genommen hatten, und denen, die das Placebo erhalten hatten.

Eine weitere Studie untersuchte 36.282 Frauen nach der Menopause, die Vitamin D (400 IE pro Tag) und Kalziumkarbonat (1000 mg pro Tag) oder ein Placebo einnahmen. Auch hier erlitten in beiden Gruppen je 2 von 100 Frauen im Zeitraum von sieben Jahren einen Herzinfarkt.

Vitamin D: Kein Schutz vor Krebs

Drei Studien mit 39.213 Patienten und PatientInnen, die eine Kombination aus Vitamin D und Kalzium mit einem Placebo verglichen, zeigten keinen Unterschied bei Krebserkrankungen. In der größten der drei Studien mit 36.282 Frauen nach der Menopause erkrankte innerhalb von sieben Jahren in beiden Gruppen je eine von 100 Frauen an Krebs.

Vitamin D gegen Knochenbrüche: Nutzen unklar

Derzeit bleibt unklar, ob Vitamin D und Kalzium vor Knochenbrüchen schützen kann, wenn es vorbeugend eingenommen wird. Studien zeigen widersprüchliche Ergebnisse.

Eine Arbeit aus dem Jahr 2019 fasst die Ergebnisse von elf Studien mit insgesamt 34.243 Personen zusammen, die etwa 77 Jahre alt waren. Untersucht wurde, ob bei den Personen, die Vitamin D eingenommen hatten, weniger Knochenbrüche auftraten. Es machte keinen Unterschied, ob Vitamin D eingenommen wurde oder ein Placebo.

Anders fiel das Ergebnis für Vitamin D in Kombination mit Kalzium aus: Bei Personen, die Vitamin D und Kalzium einnahmen, traten weniger Knochenbrüche auf als mit einem Placebo (109 von 1000 verglichen mit 112 von 1000).  Das zeigten sechs Studien mit 49.282 Personen. Die Dosis von Vitamin D betrug 400 oder 800 IE pro Tag, die Kalzium-Dosis 1200 IE pro Tag. Allerdings  ging es hauptsächlich Personen besser, die über 80 Jahre alt und in Pflegeheimen untergebracht waren. Für unter 80-Jährige, die selbstständig zu Hause lebten, gab es keinen merkbaren Unterschied zwischen den beiden Gruppen. Die Autorinnen und Autoren bemängelten allerdings, dass die Studien nicht gut durchgeführt waren. Dadurch ist die Aussagekraft der Ergebnisse eingeschränkt.

Fazit:

Eine routinemäßige Untersuchung auf Vitamin-D-Mangel bei Erwachsenen ist nicht sinnvoll.

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